Was ist Buße ?
Buße meint das Verlassen, das Ändern einer als verfehlt erkannten Lebensorientierung, Lebenshaltung und Lebenspraxis und das Einüben einer für Körper und Geist, Leib und Seele besseren und gesünderen Lebensorientierung, Lebenshaltung und Lebenspraxis.
So etwas geht nicht von heute auf morgen, auch wenn dem bisweilen ein punktuelles Ereignis zugrunde liegt. Buße ist ein Prozess, der Zeit benötigt.
Im Kirchenjahr ist die österliche Bußzeit die vom Kirchenjahr her dem Christen angebotene Zeit, in dem er/sie eingeladen ist, sein Leben einer
Prüfung zu unterziehen und gegebenenfalls zu ändern. Dieser Zeitraum spannt sich nicht ohne Grund über einen Zeitraum von ca. 6 Wochen.
Eine liturgische Begleitung erfahren die, die sich in dieser auf den Weg der Buße machen, in der Liturgie des Aschermittwochs, mit dem Einstieg in diese Zeit, in der Liturgie des Bußgottesdienstes, in dem die Gemeinde als Gemeinschaft über ihr Leben nachdenkt, in der Beichte, in der dem Vergebung Suchenden diese persönlich zugesprochen wird.
Die kath. Kirche hat im Laufe der Zeit ein breites Instrumentarium von Formen, Ritualen und Zeichen der Vergebung von Schuld und Sünde entwickelt. Diese sind:
- das Beten, z.B. des Vaterunsers
- das Lesen und Studieren der hl. Schrift
- das Schuldbekenntnis und die Vergebungsbitte am Beginn der Eucharistiefeier
- den Bußgottesdienst, in dem die Gemeinde gemeinschaftlich vor Gott sich besinnt, ihr Versagen bekennt und um Vergebung bittet
- die Taufe, als dem Grundsakrament der Sündenvergebung
- der Beichte, in der nach dem persönlichen Bekenntnis, der Poenitent, die Lossprechung seiner Schuld, erhält. Infos und Erläuterungen zur Beichte: https://www.katholisch.de/artikel/4506-beichte
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