St. Anna

Menzingen ist ein sehr alter Ort. Im Lorscher Codex wird hier schon 770 eine Kirche erwähnt. Das Rittergeschlecht  von Menzingen und die Stiftsherren von Speyer und von Worms statteten die Kirche reich aus.
1522 wurde unter Peter von Menzingen und dem Reformator Chyträus gegen den Willen der Einwohner die Reformation ("cuius regio, eius religio") eingeführt.  Im dreißigjährigen Krieg wurden viele Bewohner des Dorfes Opfer des Krieges. Erst durch den Zuzug von Schweizern erholte sich die Bevölkerungszahl wieder.
 

Nach dem 2. Weltkrieg kamen viele katholische Heimatvertriebene nach Menzingen. Zunächst feierten sie in der Schlosskirche Gottesdienst, später in der evangelischen Kirche. Schließlich baute sich die junge Gemeinde eine eigene Kirche, die St. Annakirche, die 1958 eingeweiht wurde.
An der Chorwand befindet sich eine Darstellung des Abendmahles. Sie stammt von dem Bruchsaler Künstler Theo Diehl.

Vgl. Dieter Göpfert, Das kath. Dekanat Bretten, Jöhlingen 1987, S. 50

Adresse der Kirche: Schillerstr. 8

Bei rd. 2100 Einwohner leben in Menzingen 524 und in Bahnbrücken 120 katholische Christen (Stand 2021).

Informationen zur Patronin der Kirche, der hl. Anna, finden Sie hier.

Luftaufnahme kath. Kirche St. Anna, Menzingen



Gemeindeteam St. Anna

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