Rückblick auf die Ministrantenfreizeit in Österreich
26. bis 30. Oktober 2025

Unser erster Zwischenstopp führte uns zur Autobahnkirche Adelsried, in der Pfarrer Stockinger als Vertretung die Heilige Messe am Sonntag feierte. Die kleine Kirche war so gut gefüllt, dass einige Besucher sogar draußen in der Kälte stehen mussten. Es war ein besonders schöner und feierlicher Auftakt für unsere gemeinsame Freizeit.
Am Nachmittag erreichten wir unser Quartier in Saalbach-Hinterglemm. Nach dem Beziehen der Zimmer unternahmen wir eine erste kleine Wanderung, um die Umgebung kennenzulernen und die frische Bergluft zu genießen.
Am Montag war dann Spiel und Spaß angesagt. In verschiedenen Gruppen traten die Ministranten gegeneinander an und meisterten zahlreiche Aufgaben mit Geschick, Kreativität und Teamgeist. Zur großen Überraschung begann es im Laufe des Tages kräftig zu schneien, und am nächsten Morgen blieb der Schnee tatsächlich liegen. Die Freude über das frühe Winterwetter war riesig. Am Abend sorgte eine Karaoke-Runde für ausgelassene Stimmung und viele Lacher.
Am Dienstag fuhren wir nach Zell am See. Dort warteten spannende Stadtrallyes auf die verschiedenen Altersgruppen. Auch wenn manche Fragen nicht mehr ganz aktuell waren, hatten alle großen Spaß. Besonders die legendäre Letterbox und die vermeintliche Pizza-bäcker-Statue wurden schnell zu einem Running Gag und begleiteten uns die restliche Woche. Anschließend blieb noch Zeit, um in kleinen Gruppen durch die Stadt zu bummeln, ein paar Einkäufe zu erledigen oder gemütlich bei einem Getränk beisammenzusitzen. Am Nachmittag stand der Besuch des beeindruckenden Baumzipfelwegs auf dem Programm. Nach Einbruch der Dunkelheit machten sich die Gruppen bei einer Nachtwanderung auf den Weg, um Stationen zu finden und Rätsel zu lösen. Dabei waren Teamgeist und Orientierungssinn gefragt.
Der Mittwoch führte uns zu zwei besonderen Naturerlebnissen. Zuerst besichtigten wir die Lamprechtshöhle, eine der längsten Höhlen Europas, anschließend erkundeten wir die nahegelegene Seisenbergklamm. Die tosenden Wasserfälle und engen Stege beeindruckten alle. Am Abend gab es einen Spieleabend rund um Kirche und Liturgie, bei dem Wissen, Spaß und Gemeinschaft im Mittelpunkt standen.
Am Donnerstagmorgen hieß es früh aufstehen, packen und das Haus aufräumen. Nach einem letzten gemeinsamen Frühstück verabschiedeten wir uns von unserem Quartier. Auf dem Rückweg wurde noch ein Halt beim Interspar eingelegt, wo viele die Gelegenheit nutzten, österreichische Spezialitäten als Erinnerung mit nach Hause zu nehmen. Auf einer Raststätte gönnten sich viele einen Snack im heiß ersehnten McDonald’s, welcher übrigens auch in einer Frage von einer Rallye vorkam, aber schon seit Ewigkeiten zu einem Hotel umfunktioniert wurde.
Während die Gespräche auf der Hinfahrt noch etwas zurückhaltend waren, herrschte auf der Rückfahrt eine ausgelassene und fröhliche Stimmung. Musik, Lachen und eine regelrechte Bus-Disco sorgten für den perfekten Abschluss dieser gelungenen Woche. Viele neue Freundschaften waren entstanden, und man spürte, wie sehr die gemeinsame Zeit die Gruppe zusammengeschweißt hatte. Der Kreativität waren auch keine Grenzen gesetzt, anlässlich des Fahrstils von unserem Busfahrer Jörg wurden auch Textzeilen von einfachen Kinderliedern umgedichtet. So wurde aus „die Türen vom Bus gehen auf und zu, …, stundenlang“ die lautgerufene Parole „die Hupe von Jörg macht Tüt Tüt Tüt, …, jahrelang“, die vermutlichen allen noch sehr lange im Gedächtnis bleiben wird.
Neben all dem Spaß sorgten die täglichen Morgen- und Abendimpulse für ruhige und besinnliche Momente, in denen alle zur inneren Einkehr finden konnten. Dazwischen blieb auch Zeit zum Postkarten schreiben, Tischtennis spielen oder einfach zum Entspannen rund ums Haus.
Ein ganz besonderer Dank gilt Michael Weiß, der mit großem Engagement und unermüdlichem Einsatz die gesamte Freizeit organisiert und begleitet hat. Ebenso danken wir allen Betreuern, die mitgefahren sind, für ihre tatkräftige Unterstützung und Begleitung. Aber auch unserem Küchenteam Melanie und Tobias, die jeden Tag Frühstück gerichtet, Lunchpakete erstellt und ein warmes Abendessen gezaubert haben, welches allen gemundet hat.
Die Ministrantenfreizeit 2025 war ein voller Erfolg. Eine Woche voller Gemeinschaft, Freude, Glaube und schöner Erinnerungen.








